Projekt: Weihnachtsgruß- Broschüre des SZ Boxberg/ Emmertsgrund

Bereits beim 1. Lockdown hat das Seniorenzentrum zwei Montas-Broschüren (Mai & Juni) herausgegeben.

Und da wir uns derzeit im 2.Lockdown befinden- vor Weihnachten- mussten wir Mitarbeiterinnen einen Weihnachtsgruß für unsere Besucherinnen und Besucher gestalten. Die Broschüren wurden von einigen Ehrenamtlichen in den beiden Stadtteilen ausgeteilt- dafür waren wir sehr dankbar, denn unsere Auflage betrug 145 Stück!

 

In den Broschüren finden sich unter anderem:

  •  Aktuelle Informationen
  •  Rückblick
  •  Rätsel
  •  Geschichten
  •  Gesundheitstipps ( Trinken nicht vergessen!)
  •  Mandalas
  •  Witze
  •  Gedichte ...

Diesmal haben wir einen kleinen Schokoladen-Nikolaus und eine E-Kerze (mit einem Gedicht) mitgesendet. Einfach ein Licht weitergeben, wenn doch die Zeit dunkel erscheint!

 

Projekt: "Weihnachtsgrüße an ältere Menschen"

In diesem Jahr gab es die Idee des Medienzentrum Emmertsgrund, die Kinder des Stadtteils zu bitten, Grußkarten für ältere Menschen zu gestalten. Diese Idee fand sogar in Ladenburg Anklang, die Martinsschule hat einige schöne Karten beigesteuert. Es fanden sich einige liebevoll gebastelte Grußkarten von Kindern und Jugendlichen, die allesamt einen schönen Weihnachtsgruß innehatten!

Manche Karten waren mit einem Namen versehen und wenn der "Adressat" antworten mochte, gab dieser die Antwort bei uns ab. Wir leiten die Antworten anschließend an die Schule und an das richtige Kind weiter.

Die Message: Freude an dem Weihnachtsgruß zu haben, auch mit dem Wissen, selbst wenn Sie gerade alleine zuhause sind, gibt es Menschen, die an Sie denken!

 

PS: Wie man sieht, hat Frau Voss vom Medienzentrum einen ganzen Stapel vorbeigebracht!

Kleine Karten- Aktion: Schöne Karten für einsame ältere Menschen

 

Durch die Telefonate mit unseren Besucherinnen und Besuchern und durch die Rückmeldung unserer Essensauslieferer (die Stromsparchecker des Caritasverbands Heidelberg e.V.), wie auch durch eigene Erfahrungen, mussten wir feststellen, dass sich doch langsam und verständlicherweise depressive Stimmungen in den Alltag einschleichen.

Wenig Struktur, wenig Bewegung, kaum Kontakt zu anderen, plus die Angst vor diesem unsichtbarem Virus - Angst sich selbst anzustecken oder andere ...oder dass Familienmitglieder erkranken.

Da kann man schon depressiv werden oder?

Uns Mitarbeiterinnen bereitet das Sorgen. Neben den oben beschriebenen Aktionen haben wir besonders von Einsamkeit und depressiven- Phasen geprägten älteren Menschen schöne Karten geschrieben. Wir vermissen unsere Besucherinnen und Besucher ja auch und hoffen, dass sie gesund bleiben!

Oder falls mal eine kleine Aufmunterung benötigt wurde, bekam die ein oder andere Person einen kleinen Brief mit Karte!

Wir wissen, dass das nur kleine Momente der Freude sind, aber besser diese, als gar keine in dieser schweren Zeit! Und diese kleinen Gesten kommen von Herzen und zeigen: es wird an einen gedacht!